Seelenarbeit, Tier-Verhaltenstherapie und Tierheilkunde

Von Anfang an ... (vor der Anschaffung eines tierischen Begleiters)

...mittendrin ... (wenn es Probleme gibt und um ihnen vorzubeugen)

... bis zum Ende (Sterbebegleitung, Tierkommunikation mit Verstorbenen)

 

Die hier vorgestellten Heil- und Diagnosemethoden sind naturwissenschaftlich-schulmedizinisch bisher weder nachgewiesen noch anerkannt.

Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.

 

Bedenken Sie bitte: Keine Therapie ersetzt dem Tier echte Zuneigung,

persönlichen Kontakt, tiergerechte Haltung und Pflege

sowie die wahre Liebe seines Menschen.  

 

Vor der Anschaffung
 

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen neuen Tiergefährten zu sich zu nehmen? Haben Sie bereits eine Vorauswahl getroffen, sind sich aber noch nicht ganz sicher? Möchten Sie wissen, ob das ausgesuchte Tier in Ihr Leben passt - und Sie in seines?  

 

Ich berate Sie gern. Auch bezüglich der Dinge, die im Vorfeld angeschafft oder beachtet werden sollten. Damit sich Ihr neuer Tiergefährte von Anfang an wohlfühlen kann. 

 

Was ich den Eltern unter Ihnen noch mit auf den Weg geben möchte: 

Auf vielen Kinder-Wunschzetteln zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag stehen auch lebende Tiere. Im Grunde ist es egal, ob ein Tier zu Weihnachten oder wann auch immer "angeschafft" wird. Auf die Vorab-Überlegungen kommt es an, wie z. B.:

 

  • Sind alle Familienmitglieder mit dem Tier einverstanden?
  • Gibt es Tierhaarallergien?
  • Wer kümmert sich um das Tier?
  • Können wir das Tier weitgehend tiergerecht unterbringen, pflegen, versorgen und beschäftigen? (Zeit, Lust, Energie, Kraft, finanzielle Grundlage)
  • Was braucht das Tier, um gesund und glücklich zu leben?
  • Was wird im Urlaub/Krankheitsfall mit dem Tier? Wer kümmert sich dann?
  • usw.
     

Sind diese und weitere Fragen noch nicht geklärt, könnten z. B. informative Bücher oder Gutscheine für Vorträge/Fachberatungen ein sinnvolleres Geschenk sein. Oder lassen Sie es langsam angehen, indem Sie zunächst einmal tiergerechtes Zubehör schenken und nach dem Trubel der Festtage das Tier zu sich holen.
 

Liebe Eltern, bitte denken Sie daran: auch wenn Ihre Kinder sich sehnlichst ein Tier wünschen. Verantwortlich bleiben Sie selbst. Ein Kind kann bei vielem mithelfen. Aber mit der vollen Verantwortung für ein Lebewesen ist jedes Kind überfordert. Dann stellt sich Frust bei allen ein und leiden müssen die Tiere.

Bitte denken Sie daran, dass Sie sich um das Wohlergehen des Tieres kümmern müssen. Ihr Kind kann sich natürlich daran beteiligen. Wenn sich die ganze Familie ein Tier anschafft und Ihr Kind „darf“ mithelfen, damit der neue Hausgenosse sich wohlfühlt, verschafft dies Ihrem Kind ein gutes Gefühl und niemand braucht darunter zu leiden.  

 

Lassen Sie Kinder bitte auch nur unter Aufsicht mit den Tieren umgehen. Dies kann zu einem wunderschönen gemeinsamen Familienritual werden.
Ungewollt passieren leider sehr viele Unfälle, wenn Kinder mit Tieren allein gelassen werden. Die Tiere können sich verletzen. Auch werden manche Tiere aggressiv, überängstlich oder unsauber, wenn sie unsanft angefasst werden. Jedes Kind kann den richtigen Umgang mit Tieren lernen. Dazu braucht es aber jemanden, der ihm verantwortungsvoll vorlebt, wie es „richtig“ geht. Und natürlich auch jemanden, der rechtzeitig einschreitet, wenn es z. B. dem Tier zu viel wird.  

Viele Tiere reagieren mit Schreckstarre oder versuchen zu flüchten oder sich mit Krallen und Zähnen zu wehren, was leicht zu seelischen und/oder körperlichen Verletzungen führen kann - beim Kind wie beim Tier.
 

Geben Sie ihrem Kind die Chance, ein harmonisches Miteinander mit einem Lebewesen einer anderen Art kennenzulernen, das auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Sie geben damit ihrem Kind vielleicht auch die Möglichkeit zu lernen mit anderen Menschen gefühlvoll umzugehen - auch solchen, die vielleicht nicht so eindeutig zeigen können wie es ihnen gerade geht (sehr alte/kranke/behinderte Menschen).
 

Bitte denken Sie auch daran, dass Tiere nicht so einfach wie ein Stofftier oder Spielzeug ausgewechselt werden können. Wird eine Puppe langweilig, wird sie verkauft oder entsorgt und eine neue wird angeschafft. Ein Tier ist aber ein Lebewesen wie wir und viele Tierarten werden weitaus älter als 2 - 3 Jahre. Überlegen Sie es sich genau, ob Sie diese Verantwortung ein Tierleben lang übernehmen wollen.
 

Sollten Sie sich wohlüberlegt für ein Tier zu einer Feierlichkeit entscheiden, bitte behandeln Sie es wie ein Lebewesen - nicht wie einen Geschenkartikel!
 

Seelenarbeit

 

Die Seelenarbeit ist mit Schamanischen Reisen und der sog. Tierkommunikation ein wunderbarer Begleiter in vielen Lebenssituationen. Am liebsten arbeite ich hierbei über ein Foto Ihres Tieres. So kann der passendste Zeitpunkt genutzt werden. Natürlich erhalten Sie im Anschluss alle erhaltenen Informationen schriftlich. Vor und nach der Seelenarbeit besteht die Möglichkeit alles zu besprechen.

 

Eine Schamanische Reise ist eine mentale "Reise" durch die geistige Welt. Es wird sehr viel mit "geistigen Helfern" gearbeitet - Engel, Naturwesen, Krafttiere etc. Die Bilder und Informationen aus der Reise werden in einer Art Reisebericht schriftlich für Sie festgehalten. "Gereist" werden kann z. B. zur Seele/in das Unterbewusstsein Ihres Tieres. Aber auch zu einer Problematik, Situation oder Fragestellung. Seelische Probleme, mentale Blockaden und sonstige Verstrickungen sollen so gesichtet und ggf. gelöst werden können.

 

Bei der Tierkommunikation werden Informationen zwischen Mensch und Tier ausgetauscht. Diese mentale Kommunikation mit Tieren vollzieht sich in einer Art Gedankenübertragung und der Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen. So sollen "Gespräche" mit der Seele und dem Bewusstsein jeden Tieres ermöglicht werden – auch nach dessen Tod. Diese Methoden nutze ich immer gerne, um auch ein wenig über die Sicht des Tieres zu der vorliegenden Problematik zu erfahren. Oftmals ergeben sich dadurch interessante Hinweise, um wirklich effektiv ein Problem angehen zu können.

 

Gespräche mit verstorbenen Tieren führe ich ebenso gerne. Allerdings kann ich Notfallgespräche aus organisatorischen Gründen leider nicht immer übernehmen. Kommunikationen mit vermissten Tieren führe ich aus verschiedenen Gründen eher ungern. Die Erwartungshaltung ist oft einfach nicht erfüllbar.
 

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich immer um die momentane mentale Verfassung des Tieres handelt. Wie auch bei uns Menschen, so ändern auch unsere Tiergefährten mal ihre Meinung, fühlen sich mal gut, mal schlecht usw.
 

Bei einer Kommunikation werden reine, "formlose" Informationen ausgetauscht. So gut es zum jeweiligen Zeitpunkt möglich ist, „übersetze“ ich diese Informationen in die mensch­liche Sprache oder beschreibe sie näher mit menschlichen Worten. Dabei kann es durchaus einmal vorkommen, dass Sie etwas anderes herauslesen, als Ihr Tier eigentlich vermitteln wollte. Daher kann eine Nachbesprechung sehr wichtig sein.
 

Von Tierhaltern erfahre ich des öfteren, dass sich allein durch eine Tierkommunikation oder Schamanische Reise schon etwas geändert hat. Aber problematisches Verhalten oder der Gesundheitszustand sollten unabhängig von einem telepathischen Gespräch oder einer Schamanischen Reise immer von einem entsprechenden Therapeuten überprüft und ggf. therapiert werden. 
 

Tier-Verhaltenstherapie (s. auch unter der Rubrik "Hundetraining") 

 

Ein aus Tiersicht natürliches und normales Verhalten kann in den Augen des Tierhalters inakzeptabel sein.

Anders herum kann normales und natürliches Verhalten des Menschen dazu führen, dass ein Tier (meist ungewollt) in Stress gerät.  

Darüber hinaus gibt es unzählige weitere Varianten von Missverständnissen zwischen Tier und Tierhalter. Auch Pflege, Ernährung und Unterbringung spielen beim Thema Verhalten oft eine bedeutende Rolle. Es gilt daher auch hier alle begleitenden Umstände zu berücksichtigen. Dann kann an den Ursachen und Auslösern gearbeitet werden.

 

Verhaltenstherapie sehe ich auch als eine Möglichkeit, Krankheiten vorzubeugen. Denn ein Tier benötigt - genau wie wir - zum Gesund-sein und Gesund-bleiben mehr als Medizin und ähnliches. Ein Tier möchte glücklich sein, respektiert, geachtet und geliebt werden so wie es ist. Das ist wichtig, um im Gleichgewicht mit sich und seiner Umwelt zu sein und dadurch ausgeglichen leben zu können.

 

Für viele Tierhalter treten nach der Anschaffung früher oder später kleine bis große Probleme mit oder durch das Tier auf. Durch Kommunikationsschwierigkeiten oder Probleme sich in das andere Wesen einzufühlen, es wirklich zu verstehen, treten häufig ungewollt Missverständnisse zwischen Tier und Tierhalter auf. Diese erschweren das Zusammenleben, können es auf Dauer sogar für alle Beteiligten unerträglich machen. Es ist möglich, dass hier sogar die Ursachen oder zumindest Auslöser verschiedenster Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten liegen.
 

Mir geht es daher in erster Linie auch um ein besseres Verständnis untereinander. Nur wer sein Gegenüber mit all seinen Befürchtungen, Ängsten, Wünschen, Vorstellungen und Bedürfnissen versteht, kann auch angemessen damit umgehen. Lösungen für Probleme können gefunden, Konflikte gelöst, Kompromisse geschlossen werden. Die Sichtweise kann sich ändern und der Spaß am Miteinander aufleben. Gemeinsam ist so wieder ein ausgeglicheneres Leben möglich.
 

Bedenken Sie aber: Problematisches Verhalten ist oftmals nicht mit einem guten Tipp "verschwunden". Manchmal ist es ein Prozess, der einfach etwas Zeit benötigt. Denn solche Verhaltensweisen sind ja meist auch nicht über Nacht entstanden. Darum: geben Sie sich und Ihrem Tier diese nötige Zeit. Gerne begleite ich Sie dabei.
 

Ernährungsberatung

 

Bei uns Menschen ist der Spruch "man ist, was man isst" schon sehr geläufig. Bei den Tieren leider noch viel zu selten. Kunterbunte Futterbröckchen, viel Werbung, hübsche Verpackungen mit Abbildungen glücklicher Tiere und natürlich unser großes Herz lassen uns manchmal Wege gehen, die zwar gut gemeint sind, unseren Tieren aber nicht unbedingt gut bekommen.

 

Doch auch unsere Tiere brauchen gesunde, möglichst artgerechte Nahrung, um fit zu sein und zu bleiben. Worauf kommt es bei der Ernährung an? Worauf verzichten Sie lieber? Welche Alternativen gibt es?

Lassen Sie uns gemeinsam schauen, was Ihr Tier braucht, was ihm schmeckt und was Sie ihm lieber ersparen... 

 

Manuelle Therapien 

 

Die Dorn-Therapie ist eine durch den medizinischen Laien D. Dorn entwickelte manuelle Therapieform. Blockaden und Verschiebungen des Bewegungsapparates sollen dadurch sanft gelöst/gerichtet werden.

 

Entlang der Wirbelsäule treten beidseitig Nerven aus, die zuständig sind für Organe und Gewebsbezirke des ganzen Körpers. So kann eine Wirbelverschiebung über die Nerven auch Auswirkungen auf andere Körperteile und Organe haben. Eine Dorn-Behandlung kann sich daher positiv oder sogar heilend auswirken auf Magen-, Atem-, Herz- und Nierenbeschwerden, Verhaltensstörungen, Hautausschläge usw.

 

Natürlich können solche Beschwerden auch andere Ursachen haben - dies gilt es abzuklären.

 

Vor allem gemeinsam mit Massagetechniken genießen viele Tiere die Behandlung sehr. Auch vorbeugend und im Wellnessbereich bieten sich mit der Dorn-Behandlung und Massagen wunderbare Möglichkeiten.
 

Meines Wissens nach ist die Dorn-Therapie (abgesehen vom Menschen) bisher nur für Hunde und Pferde richtig ausgearbeitet und über längere Zeit erfolgreich angewendet worden. Dennoch könnten auch andere Tierarten von diesen Methoden profitieren. Kaninchen, Katzen und Schafe wurden bereits behandelt. Leider fehlen hier noch viele Erfahrungswerte.

Aber einen Versuch kann es oftmals wert sein...

 

Bei der klassischen Massage und Breuß-Massage geht es vor allem um die Lockerung der Muskulatur, Entspannung, Lösen von Verkrampfungen, Entlastung der Bandscheiben und dadurch natürlich Schmerzlinderung durch manuelle Techniken.

 

Die Durchblutung wird angeregt und Schlackenstoffe können sich lösen.

 

Eine wunderbare Ergänzung zur Dorn-Therapie.

Auch vorbeugend und "wellnessmäßig" gut geeignet.  

manuelle Therapien


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Bach-Blüten

 

Von Dr. Bach entwickelt. Bei der Bach-Blüten-Therapie werden Krankheiten als Ausdruck der aus dem Gleichgewicht geratenen Seele angesehen, die sich in "negativen" Gemütszuständen äußern. Die ausgewählten Blütenmittel sollen über ihre Schwingungen sanft auf den seelischen Zustand wirken, um ihn ins Gleichgewicht zu bringen.  

 

Nur wenn die Auslöser für das innere Ungleichgewicht (wie unangemessene Haltungsbedingungen, Pflege, Ernährung, Umgang mit dem Tier) behoben sind, kann das Tier ins Gleichgewicht kommen bzw. dieser Zustand dann auch möglichst dauerhaft anhalten.  

 

Dietmar Krämer (Human-Heilpraktiker) hat die Verwendung der Bach-Blüten für Menschen weiterentwickelt. Ich nutze seine Verfahrensweise bei den Tieren.  

Über gestörte Hautzonen, die den einzelnen Bach-Blütenmitteln entsprechen sollen, seien häufig Rückschlüsse auf die Seele möglich.  

 

Zudem arbeite ich bei der Auswertung der benötigten Blütenmittel nach Herrn Krämers Konzept der Bach-Blüten-Schienen. Hierbei werden die Blütenmittel eingeteilt in verschiedene Schienen und Ebenen. So sollen die Gemütszustände der Reihe nach ins Gleichgewicht gebracht werden können. Denn oftmals soll ein Gemütszustand im Laufe der Zeit durch einen weiteren überdeckt worden sein. Daher sollte nach ca. 2 - 4 Wochen erneut geschaut werden, ob die Mischung bereits angepasst werden kann, oder ob sie noch eine Weile so weiter verabreicht werden sollte.
 

Mykotherapie

 

So wird oftmals die Nutzung von Vitalpilzen zur Gesundheitsförderung genannt. Sowohl vorbeugend als auch therapeutisch unterstützend bei Krankheiten sollen sie eingesetzt werden können.  

 

Seit Jahrhunderten werden sie in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) bei Menschen eingesetzt. Früher waren verschiedene Pilze mit ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften auch in Europa bekannt - leider geriet viel Wissen über die Pilze in Vergessenheit. 

 

Ihre Inhaltsstoffe sind inzwischen z. T. wissenschaftlich erforscht. Bei Erkrankungen, die durch Viren, Bakterien, Parasiten oder krankmachende Pilze hervorgerufen werden, sollen sie einsetzbar sein. Ihre regulierende Wirkung soll auch sehr hilfreich sein bei Allergien, Abwehrschwäche und Autoimmunerkrankungen; genauso bei Krebserkrankungen - auch zur besseren Verträglichkeit einer Chemo-/Strahlentherapie. Zur Entgiftung und Entschlackung des Körpers sollen sie auf natürlichem Wege beitragen. 

 

Vitalpilze


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Klassische Homöopathie

 

Homöopathie ist nicht gleich Homöopathie!

 

Es gibt viele verschiedene Herangehensweisen:

 

- vom bewährten Einsatz homöopathischer (Komplex-)Mittel bezogen auf bestimmte Krankheiten/Befindensstörungen über

- die klassische Homöopathie der meisten Therapeuten nach der 4. Auflage des Organon bis hin zur

- "wirklichen Heilkunst" nach Hahnemann, wie sie in der 5. und vor allem 6. Auflage des Organon beschrieben steht.

 

Das "Organon der Heilkunst" von dem sächsischen Arzt Samuel Hahnemann ist ein Werk voller Richtlinien zur Herstellung und Anwendung homöopathischer Mittel. Er hat sein ganzes Leben lang weitergeforscht, um eine möglichst sanfte, effektive und wirkliche Heilung im Gegensatz zur schnellen Unterdrückung zu erzielen.

 

Das Organon der Heilkunst ist in insgesamt 6 Auflagen erschienen. Jede Auflage enthält die Fortschritte von Hahnemanns Beobachtungen, Erfahrungen und Verbesserungen. Wer sich ausgiebig mit ihnen beschäftigt wird erkennen, dass die Herangehensweise nach der 6. Auflage deutliche Vorteile mit sich bringt. Außerdem soll sie vielen Problemen, die mit der Arbeit nach der 4. Auflage vorkommen und gerade für den Patienten sehr unangenehm sein können, vorbeugen und deutlich schnellere Heilung ermöglichen.

 

Die meisten Therapeuten heutzutage arbeiten allerdings nach der 4. Auflage, da auch die meisten Schulen noch danach lehren. Die 6. Auflage erschien mit sehr großer Verzögerung viele Jahre nach Hahnemanns Tod. Die meisten großen, homöopathischen Therapeuten, die auch Schüler unterrichteten, arbeiteten noch nach der 4. Auflage und verstarben z. Tl. vor der Veröffentlichung der 6. Auflage.

 

Somit gab es praktisch keine erfahrenen Therapeuten, die nach der 6. Auflage lehrten. So langsam spricht es sich aber auch in Deutschland herum, dass es bessere Wege gibt, als die herkömmlichen.

 

Um alle wichtigen Infos für die Mittelfindung beim Hausbesuch über das kranke oder verhaltensauffällige Tier zusammen zu tragen und alles dann daheim in Ruhe durchzuarbeiten, das möglichst passende Mittel sowie die möglichst passende Potenz und Dosierung zu erarbeiten, vergehen in chronischen Fällen viele Stunden. Dafür soll auch in hoffnungslosen Fällen noch Heilung möglich sein. Und falls nicht, lässt sich vielleicht noch palliativ eine gute Lebensqualität bewirken.

 

In akuten Fällen soll Homöopathie sehr schnell wirken. Und sogar vorbeugend soll sie sich gut einsetzen lassen, da eine Diagnose nicht unbedingt erst gestellt werden muss. Die Schulmedizin zielt in ihrer Therapie meist auf eine bestimmte Diagnosen ab. Die klassische Homöopathie zielt auf die Stärkung des Patienten als Ganzes bzw. dessen Lebenskraft ab. Durch das Bestreben, die Lebenskraft zu stärken, soll klassische Homöopathie auch die Lebenskraft stärken und so auf lange Sicht zu mehr Gesundheit führen.

 

Wichtig ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patient/Patientenhalter und Therapeut und ein engmaschiger Kontakt untereinander. Genauso wichtig sind eine achtsame Beobachtung des Tieres und sorgfältige Mittelgabe durch den Tierhalter.
 

Sterbebegleitung 

 

Auch ein Tierleben geht einmal zu Ende...

Das verdrängen wir gerne - doch lässt es sich nicht aufhalten. 

 

Bei der Sterbebegleitung geht es für mich hauptsächlich darum, "da zu sein" - für den trauernden Menschen wie für seinen Tiergefährten. Gespräche und Beratung bei schweren Entscheidungen sind mir sehr wichtig, genauso wie Überlegungen zur letzten Ruhestätte des Tieres.  

 

Wenn es mir (organisatorisch) möglich ist, begleite ich Sie und Ihr Tier gerne auf seinem letzten Weg. Reiki, Bach-Blüten und mentaler Beistand sollen ggf. die Entscheidung der Tierseele zwischen Leben und Sterben, den Übergang ins Licht oder den Weg zurück in den Körper erleichtern. Auch bei Erlösung durch einen Tierarzt soll dies begleitend oder im Vorfeld schon hilfreich gewesen sein.  

 

Viel wichtiger ist jedoch Ihre wahre Liebe Ihrem Tier gegenüber. Daher seien Sie wenn möglich mit offenem Herzen dabei - auch wenn es weh tut. Mit "dabei-sein" meine ich nicht unbedingt körperlich da zu sein. Das Tier verabschiedet sich von seinem Körper. Es ist ihm daher viel wichtiger, wenn Sie auf Seelenebene oder gedanklich bei ihm sind, als wenn sie zwar körperlich anwesend, aber nicht wirklich "da" sein können.
 

Wunderbare telepathische Gespräche mit sterbenden und verstorbenen Tieren habe ich schon geführt. Diese mache ich jedoch nur, wenn die Tierseele es sich auch wünscht oder es noch etwas zu klären gibt. Sonst sollten wir der Seele ihre Ruhe lassen.
 

Trauerphase 

 

Trauern ist schmerzhaft. Doch es zeigt uns, wie sehr wir geliebt haben und lieben. Die Trauerphase beginnt spätestens beim Sterbevorgang. Oft sogar schon, wenn wir nur daran denken, dass unser geliebtes Tier uns eines Tages verlassen könnte.
 

Wir sollten immer vor Augen haben, dass es um wirklich gelebte Tage geht und nicht um die Anzahl der Tage, die der Tiergefährte bei/mit uns lebt.  

 

Irgendwann kann der Tag kommen, wo es unserem Tier so schlecht geht, dass wir uns mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob wir ihn von seinen Leiden erlösen lassen.  

 

Doch ganz egal, wie wir uns entscheiden - oft stellen wir uns hinterher die Frage, ob die Entscheidung denn auch richtig war. Viele von uns leiden unter Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen, fühlen uns einsam und traurig. Zudem stoßen wir mit unserer Trauer und unseren Gedanken bei anderen Menschen bisher leider immer noch häufig auf Unverständnis. Manche können die Trauer um "nur" ein Tier einfach nicht nachempfinden und somit fühlen wir uns noch mehr allein gelassen und unverstanden.
 

Doch Trauern und Weinen sind vollkommen normal und angebracht, wenn wir einen geliebten Gefährten verlieren.  

Bei allem, wo unser Herz offen ist, sind wir mit unseren Tiergefährten verbunden. Egal ob sie noch leben, oder schon ihre körperliche Hülle verlassen haben. Wenn wir versuchen unsere Trauer zu unterdrücken, machen wir uns zu. Doch Gefühle lassen sich nicht auf Dauer einfach "wegschieben". Irgendwann kommen sie wieder zum Vorschein...
 

Wir können aus dem Herzen mit unserem Gefährten "sprechen". Wenn wir die wahre Liebe für ihn empfinden, können wir ihm auch von Herzen sagen, dass er gehen darf, wenn es an der Zeit ist. Aber auch, dass er kämpfen soll, wenn sie noch nicht gekommen ist und dass wir ihn in jeder Hinsicht unterstützen möchten.
 

Manchen von uns hilft es auch sehr zu beten. Dazu brauchen wir nicht unbedingt die Kirche oder eine Religion. Beten kann jeder, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Für unsere Gefährten können wir darum bitten, den Übergang zu erleichtern oder aber sie ganz zurück in ihren Körper kehren zu lassen, damit sie wieder gesunden.

Außerdem hilft es uns häufig, unsere Trauer anzunehmen und sie zu durchleben.
 

Viele Tiergefährten wissen, dass sie geliebt werden. Aber oft ist es für sie hilfreich, dies auch noch einmal zu hören und zu spüren.

Auch später noch, kann jeder von uns seinem geliebten Gefährten noch all das sagen, was wir in den gemeinsamen Stunden vielleicht vergessen haben. Manchen von uns fällt es leichter, wenn wir dazu ein Foto unseres Tiergefährten ansehen. Anderen genügt der Gedanke an ihn.  

Auch wenn die Tränen wieder hochkommen und es im Herzen weh tut. Trauer ist wichtig und heilsam. Und irgendwann können wir an die gemeinsamen Stunden mit Freude zurückdenken. Dann fließen vielleicht wieder Tränen - aber dann mit einem Lächeln auf unserem Gesicht...
 

Bis dahin kann es aber eine Weile dauern und wir brauchen vielleicht Menschen, die mitfühlen können, die einen verstehen. Dann fällt es uns leichter, die Trauer anzunehmen und den Gefährten loszulassen.
 

Tiere sind vielen Menschen so nah wie Menschen untereinander sich sein können. Wenn ein Tier geht, sollten wir auch genauso die Möglichkeit haben trauern zu dürfen.  

Selbst wenn wir wissen, dass die Seele es gut hat - der Verlust der körperlichen Nähe ist vorhanden. Und das kann ganz schön schmerzen.

Trauern ist hilfreich, um loslassen zu können.
 

Manche von uns können oder wollen beim letzten Gang nicht dabei sein. Auch wenn es körperlich nicht geht, so ist es doch immer hilfreich für alle Beteiligten, wenn das Herz begleitet. Auch wenn es weh tut - die Trauer bleibt oder taucht immer wieder auf, bis man sie annimmt, durchlebt und gestärkt daraus hervorgeht.  

Der Prozess des Loslassens ist nicht einfach. Aber wenn wir uns darauf einlassen, ist es ein heilsames, befreiendes Gefühl und wir können wieder von Herzen leben und wahre Freude und wahren Frieden in uns empfinden.

Ist es das alleine nicht schon wert, die Trauer zu durchleben?
 

Trost spenden bedeutet für mich: da sein, mitfühlen, zuhören.

Vielleicht wäre auch eine kleine "Trauergruppe" sinnvoll? Wenn sich ein paar Menschen zusammenfinden würden, die einen Tiergefährten gehen lassen mussten, wäre ich gerne bereit solche Treffen zu organisieren. Dann sind wir - zumindest zeitweise - nicht mehr allein mit unseren Gefühlen und Gedanken. Dann gibt es noch andere, mit denen wir offen reden können. Für viele von uns kann es sehr hilfreich sein alles herauszulassen, was sich sonst anstauen könnte. Einfach reden, anderen zuhören, mitfühlen, weinen = loslassen. Den Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen. In solch einer Gruppe wäre es möglich...
 

Andere möchten lieber im Stillen mit ihrer Trauer bleiben. Dann können Gebete oder das Niederschreiben von allem, was uns auf dem Herzen liegt, vielleicht etwas Erleichterung verschaffen.
 

... allen Seelen, die sich auf den Weg gemacht haben, eine gute Reise ...